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Verantwortlich für die Kooperation der Schularten:

ab 2010 bis 2016/2017: Eva Güßregen, GS Kupferplatte, und ab 2017/2018 Petra Ingelfritz als Lotsin für das Gymnasium Roth
ab 2010 bis 2013/2014 Klara Jandke, und ab 2014/2015 Angela Hörmann als Lotsin für die Realschule Roth

Erstes Treffen für die Zusammenarbeit

Grundschulen - Realschule - Gymnasium

Das erste Treffen fand am 14.12.2010 zum Erfahrungsaustausch zwischen Lehrern der Rother Grundschulen, des Gymnasiums Roth und der Realschule Roth statt.

Ziel dieses ersten Treffens war es, sich gegenseitig kennen zu lernen, die Problemfelder bezüglich des Übertritts der Grundschulkinder in die weiterführenden Schulen zu benennen und Möglichkeiten für eine konstruktive Zusammenarbeit zu finden. 

Die Problemfelder, an denen gezielt bei weiteren Treffen gearbeitet werden sollte, waren unter anderem:

  • das Subtraktionsverfahren in Mathematik
  • die Voraussetzungen in Englisch
  • Probleme beim Rechtschreiben
  • Lernstrategien und Methoden
  • und die Leistungsbewertung.

Ein Grundstein war gesetzt und einer produktiven, offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schulen stand nichts mehr im Wege.

Das Kooperationsmodell Roth

Das Kooperationsmodell umfasst alle Grundschulen im Einzugsgebiet der Mittelschule Roth, der Realschule Roth und des Gymnasiums Roth.

Das Modell fußt auf vier Säulen: 

  1. Kooperationstreffen
  2. Hospitationen
  3. GS Lehrkraft an RS/Gym
  4. Einzelprojekte


Zu 1: Kooperationstreffen

  • Festlegung eines Ansprechpartners pro Schule
  • Seit2013/2014 Rückmeldetreffen: Lehrer der weiterführenden Schulen geben Grundschullehrkräften Rückmeldung über ihre übergetretenen Schüler
  • Fachspezifisches Treffen (M/D/E) einmal pro Schuljahr mit wechselnden Themen
  • Gastgebende Schule wechselt (GS , Gym, RS, GS…)
  • Protokolle der Treffen werden durch den entsprechenden Ansprechpartner an der jeweiligen Schule ausgehängt bzw. in „Kooperationsordner“ abgeheftet, Ergebnisse in Konferenzen/Fachsitzungen bekannt gegeben
  • Protokolle werden an das Schulamt weitergeleitet
  • Treffen gelten als Fortbildung
  • Freistellung der Lehrkräfte im Bedarfsfall vom Unterricht wäre hilfreich


Zu 2: Hospitationen

  • Idealfall: Lehrer der verschiedenen Schularten verabreden im Rahmen des Kooperationstreffens individuell einen Termin für gegenseitige Hospitationen mit anschließendem Gespräch
  • Möglichkeit der Festlegung eines Hospitationszeitraums, in welchem die Lotsen versuchen, Treffen zu organisieren
  • Freistellungen vom Unterricht sind teilweise unausweichlich

 

Zu 3: GS-Lehrkraft an RS/Gym

  • Teamteaching, um Kompetenzentransfer zwischen den Lehrkräften zu ermöglichen
  • Ideal um Wissen der ehem. Grundschüler zu aktivieren, Verknüpfungen zu erleichtern auch durch Veranschaulichung
  • Fachlehrer haben die Möglichkeit,ihre Schüler zu beobachten, individueller zu betreuen, Lücken frühzeitig zu erkennen
  • Einzel- bzw. Kleingruppenförderung durch die GS-Lehrkraft im Rahmen der Intensivierung
  • Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund
  • Im Bedarfsfall Angebot eines zeitlich beschränkten Förderkurses ( bspw. 10 Wochen)
  • Hilfe bei Klassenzimmergestaltung/Veranschaulichung/Plakate/Geburtstagskalender/Kunstdienst
  • Erstellen von Übungsmaterialien (Domino, Memory, Hexenpuzzle, Wendekarten zur Wiederholung…)
  • Erstellen eines Kooperations-Ordners in Zusammenarbeit mit Kollegen (AB´s zur Wiederholung zu Beginn des Schuljahres, Wortkarten für die Tafel, Freiarbeitsvorlagen, Vorschläge für Rituale…)
  • Eventuell Teilnahme an Fachsitzungen, um in den ersten Minuten bspw. Ergebnisse der Kooperationstreffen bekannt zu geben
  • Grenzen: bedingt durch die begrenzte Stundenzahl der Grundschullehrkraft und den Stundenplan ist eine sinnvolle Förderung bzw. Zusammenarbeit in allen fünften Klassen nicht möglich!
  • Aktive Teilnahme an Informationsabenden/Elterngespräche


Zu 4: Einzelprojekte/Ideen

  • Klasse schreibt im Rahmen der Vorbereitung der Schulaufgabe einen Brief an vierte Klasse der ehem. Schule
  • Einige Fünftklässler besuchen vierte Klassen ihrer ehemaligen Schule, um Fragen zu beantworten oder Tipps zu geben
  • Faschingsparty der Viertklässler und der ehem. Viertklässler an Gym oder RS
  • Grundschüler werden zur Generalprobe des Orchesters oder der Theatergruppe eingeladen
  • Englisch: RS besuchen GS, um Englisch zu sprechen (Grundlage: Buchvorstellungen)
  • Kontakt für Brieffreundschaften zwischen den Schularten herstellen (in allen Schularten ist „Brief“ im LP)

 

Was wurde wann wo besprochen?


14.12.2010
Interessierte Lehrkräfte aus den Grundschulen, der Realschule und dem Gymnasium wurden an die GS Kupferplatte eingeladen, um eine Kooperation zwischen den Schularten zu etablieren.
14.3.2011
An der Realschule wurden die Lehrplaninhalte der Grundschule für das Fach Englisch vorgestellt. Danach sichteten die Lehrkräfte der verschiedenen Schularten die benutzten Lehrwerke. Beim Austausch wurden Probleme benannt, und der Wunsch laut, einen Minimalkonsens festzulegen, damit der Übergang an die weiterführenden Schulen besser gelingen kann. Gleichzeitig stellten am Gymnasium alle Schularten die Besonderheiten ihrer Schule und die dort verwendeten Methoden vor.
11.7.2011
Bei diesem Treffen wurden in der Realschule Vorschläge erarbeitet, wie es zu einer besseren Verzahnung des Englischunterrichts in allen Schularten kommen könnte. Für das Fach Deutsch wurde für die Bereiche Rechtschreiben, Grammatik, Aufsatz und Lesen Folgendes abgefragt: „Inwieweit sehen Sie die Schüler am Ende der 4. Klasse adäquat vorbereitet für die weiterführende Schule?“ Die Ergebnisse des Erfahrungsaustausches wurden mit Bitte um Berücksichtigung im neuen Lehrplan im August 2011 an die Lehrplankommission geschickt. Zudem wurde eine Prioritätenliste für die kommenden Treffen erstellt.
18.7.2011
Schon eine Woche später ging es in der Realschule mit der gleichen Fragestellung: „Inwieweit sehen Sie die Schüler am Ende der 4. Klasse adäquat vorbereitet für eine weiterführende Schule?“ um Mathematik. Es ergaben sich große Diskrepanzen, besonders beim Sachrechnen, woraufhin Lösungsvorschläge erarbeitet wurden. Auch die Ergebnisse dieses Treffens wurden an die Lehrplankommission geschickt.
13. 2. 2012
In der GS Nordring wurden gleich drei Fächer behandelt. Zuerst wurden die in Englisch am häufigsten verwendeten Lehrwerke „Sally“ und „Playway“ verglichen, und eine Positiv-Negativ-Liste als Orientierung für die GS-Lehrkräfte erarbeitet, die auf die Vorbereitung für die weiterführenden Schulen ausgerichtet war.
Schwerpunkt in der Mathematik war das sachbezogene Rechnen. Es ging um die Bewertung und Gewichtung dieses Bereichs. Besonders wurde nochmals darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Lösungsansätze zuzulassen sind. Von Seiten der weiterführenden Schulen kam die Forderung, Sachaufgabentypen, Strukturen und Lösungshilfen besser einzuüben. Ein weiteres Thema war die Bitte um Einheitlichkeit beim schriftlichen Abziehen laut GS-LP.
In Deutsch ging es um den Fachbereich 'Richtig schreiben'. Alle Schulen stellten unbefriedigende Rechtschreibleistungen fest. Die Hauptfehler sind Konzentrationsfehler und Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung. Es wurde versucht, die Ursachen dafür zu benennen und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Wichtig war auch die Feststellung: Der Rechtschreiblehrgang ist in der Grundschule nicht abgeschlossen, ein vermehrtes Üben in den weiterführenden Schulen ist unbedingt notwendig!
15. 11.2012
Im Gymnasium wurden schwerpunktmäßig Größen in Mathematik behandelt. Bei einem Vergleich der verschiedenen Lehrpläne wurden einige Problemstellen sichtbar. Außerdem wurde auf die Wichtigkeit der regelmäßigen Kopfrechenphasen im Mathematikunterricht aller Schularten hingewiesen, sowie nochmals die Bitte wiederholt, beim schriftlichen Abziehen das Verfahren des zuständigen Lehrplans zu berücksichtigen.
19. 11.2012
Kurz darauf standen - wieder am Gymnasium - die beiden Fächer Englisch und Deutsch im Vordergrund. Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch über Englisch wurde das ‚Prisecco-Projekt‘ vorgestellt, die Leistungsnachweise an Realschule und Gymnasium verglichen und das neue Lehrwerk ‚Greenline‘ des Gymnasiums genauer beleuchtet
In Deutsch ging es um das Verfassen von Texten. Die anwesenden Grundschullehrkräfte wurden nach ihren benoteten Aufsatzformen abgefragt. Dabei ließen sich große Unterschiede bezüglich der Korrektur, der Gewichtung und der Bewertungsmaßstäbe in den verschiedenen Schularten feststellen, so ist z.B. die Bedeutung des Höhepunkts in Geschichten völlig unterschiedlich.
7.11.2013
In der Realschule wurde ein schulartübergreifendes Buchprojekt für das Fach Englisch vorbereitet.
14.11.2013
Der Deutschbereich ‚Sprache untersuchen‘ stand bei dem Treffen in der Realschule im Fokus. Nachdem zuerst die Inhalte der Grundschule umrissen wurden, wurde dann darauf eingegangen, was in diesem Fachbereich neu ist an der Realschule oder am Gymnasium. ‚Sprache untersuchen‘ heißt dann z.B. Grammatik und es werden konsequent die lateinischen Fachbegriffe verwendet. Es gab dazu Verbesserungsvorschläge für eine reibungslosere Anknüpfung. Mit der Sichtung und dem Vergleich von Proben aus der Grundschule und Grammatikschulaufgaben aus der Realschule und dem Gymnasium endete dieses Treffen.
4.3.2015
Am Gymnasium stand für dieses Treffen ein allgemeiner Austausch an, da die Konzentrations- und Disziplinprobleme auch in den weiterführenden Schulen immer mehr Zeit in Anspruch nehmen. Unabhängig von den Fächern wurde darüber diskutiert, wie bei den Schülern und Schülerinnen eine bessere Empfangsbereitschaft für die Unterrichtsinhalte geschaffen werden könnte. Dabei wurde eine Liste mit motivierenden Übungsformen und mit Disziplinierungsmöglichkeiten erstellt.
5. 6. 2015
Grundschullehrkräfte, die im letzten Jahr ihre Viertklässler entlassen hatten, bekamen am Gymnasium von den Fünftklasslehrkräften der Realschule und des Gymnasiums Rückmeldung, wie die übergetretenen Schüler an der neuen Schule zurechtkamen.

 Anmerkung: Alle Ergebnisprotokolle zu den jeweiligen Kooperationsveranstaltungen befinden sich an jeder Schule in
einem gesonderten Kooperationsordner!

Bereits stattgefundene Projekte/Aktivitäten/Hospitationen

  • Fünftklässler besuchen die Klasse 4a/b der Kupferplatte um Fragen zu beantworten
  • Fünftklässler schreiben an Freunde in der Grundschule
  • Fünftklässler schreiben an ihre ehemaligen Klassleiter
  • Englisch-Buchprojekt: Realschüler besuchen Grundschüler in Georgensgmünd und stellen Bücher auf Englisch vor
  • Deutschlehrer des Gymnasiums besuchen die Ganztagesklasse 4 von Herrn Storz
  • Deutschlehrer des Gymnasiums hospitieren bei Frau Schmittlutz Klasse 4/Rechtschreiben

 

Weitere Ziele:

  • Vertiefung der Hospitationen/ Hospitationsschulen festlegen – nach Fächern eingeteilt
  • Jährliches Treffen zur Rückmeldung bzgl. der übergetretenen Schüler/-innen im Juni etablieren
  • Erstellung eines “ Lernen lernen – Ordners“ am Gymnasium mit Gymnasiallehrern