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Schulgeschichte(n)

Zum 20-jährigen Bestehen der Schule schrieb G. Jugendheimer 1986 in der Festschrift über das 'Volksschulgebäude im Westen' der Stadt: "Es ist ganz grau, sieht aus wie vierzig und ist doch erst zwanzig. Was ist das?" Und in der Festschrift "25 Jahre VS Kupferplatte Roth" war von der "Lage auf der Höhe", von einem "wohlgegliederten Gebäude" und von "aufeinander abgestimmten Blöcken" zu lesen. 

Nun, grau ist sie immer noch (oder besser gesagt: wieder), unsere Schule auf der Kupferplatte - ein Name, der übrigens von einem alten Flurnamen abgeleitet wurde. Aber grau ist sie eigentlich nur von außen. Innen war und ist sie bunt - und damit sind nicht die Wände, Decken und Böden gemeint. Bunt ist die 'Seele' der Schule, der sich keiner entziehen kann, der sich auf sie einlässt.

Unsere Schule ist nicht nur einfach eine Schule, und sie war es auch nie. Schon von Anfang an bot sie Vereinen, Institutionen, dem Sport und der VHS Raum, sich zu betätigen.

Sie war auch die Schule in Roth, die mit erheblichen Mitteln des Bundesverteidigungsministeriums gebaut worden war, die bei der Ausschreibung den 1. Preis bekam, weil sie so geplant war, "dass jederzeit ohne große Schwierigkeiten umgebaut werden kann", und sie war nicht zuletzt die Schule, in der schon Unterricht stattfand, während die Bauarbeiter noch am Werk waren.

Die Geschichte der Schule begann eigentlich schon 1961, als sich der Stadtrat, wegen der großen Raumnot in der damals einzigen Volksschule in Roth, der Volksschule Gartenstraße, erstmals mit einer Schule im Westen der Stadt befasste.

Nachdem eine Viererkommission um den damaligen 1. Bürgermeister H. Pürner beim Bundesverteidigungsministerium vorgesprochen hatte, weil für die Bundeswehr fast 300 Wohnungen auf der Kupferplatte gebaut worden waren und demzufolge mit mehr Schülern zu rechnen war, wurde am 2.Juli 1963 in einer Sondersitzung des Stadtrates der Bau des neuen Schulhauses in ebendiesem Wohngebiet genehmigt.

Im April 1964 begannen die Bauarbeiten, und schon im September 1965 wurden - parallel zu den Baumaßnahmen - die ersten Klassen dort beschult. Außer den Volksschülern waren bis zur Fertigstellung des Gymnasiums im Jahre 1967 auch vier Gymnasialklassen als Gäste untergebracht.

Am 23.April 1966 fand die offizielle Einweihungsfeier statt. Es folgten viele Umbenennungen, Umbauten, Sanierungen, Erweiterungen und Umstrukturierungen... und es folgten noch mehr Schüler, die diese Schule durchliefen - der Spitzenwert lag bei ca. 600 Schülern in 17 Klassen! Es wurden auch schalldämmende Decken, gelbe Fensterrahmen, lichtbringende Dachpyramiden, verschiedene Fachräume und ein Verkehrsübungsplatz (der gerade eben generalsaniert wurde) hinzugefügt.

Im Jahre 2007 drohte sogar einmal die Schließung der Schule, da bemerkt worden war, dass die Vormauern nicht ordnungsgemäß verankert waren. Aber auch das überlebte die Schule auf der Kupferplatte problemlos. 

Heute ist unsere Schule eine Grundschule für die Klassen 1 bis 4, und sie ist Heimat für etwas über 200 Schüler aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturkreisen. 

Und wie schon gesagt: Die graue Maus sind wir nur äußerlich!